Salinemuseum Halle
Auf den Spuren des weißen Goldes
Auf der Salineinsel zwischen zwei Flussarmen lassen sich die Spuren der Halloren erkunden. In der Königlich-Preußischen Saline zogen die angesehenen Salinearbeiter von 1721 bis 1964 die Sole aus Brunnen, verkochten sie, trockneten und schleppten das entstandene Salz. Die erhaltenen Gebäude beherbergen das Salinemuseum Halle (Saale) und sind selbst Denkmäler der Industriekultur. Auf über 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche wird künftig Salz- und Hallorengeschichte präsentiert. Das Schausieden zeigt, wie das „weiße Gold“, das die Stadt reich machte, hergestellt wird. Die derzeit partizipative Ausstellung ist ein Vorgeschmack auf die zukünftige Dauerausstellung.
Wichtiger Hinweis: Das Museum befindet sich im Umbau. Bitte beachten Sie die aktuellen Öffnungszeiten auf der Website.
Mansfelder Straße 52, 06108, Halle (Saale)
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Digitales Saline Museum mit Halloren-, Salz- und Objektgeschichten
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Halle und das Salz
Halle zählt zu den ältesten Salinestädten. Die Salzquellen waren durch Kaiser Otto I. im Jahre 961 dem Moritzkloster zu Magdeburg, dem späteren Erzbistum, verliehen worden. Als Ort der mittelalterlichen Salzproduktion lag damit das „Thal zu Halle“ im Eigentum der Erzbischöfe von Magdeburg. Im Frühmittelalter übergab der Erzbischof Solgut als Lehen an die so genannten Pfänner, die damit das Recht erhielten, die im Thal geförderte Sole in eigens dafür errichteten Hütten, zu Salz zu versieden. An die 100 Siedekothen gab es auf der mittelalterlichen Thalsaline, die sich im Bereich des heutigen Hallmarktes befand. Die dortige Produktion lag in den Händen der Salzwirker, die ab dem 18. Jahrhundert in Halle als Halloren bezeichnet wurden.
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1. Mai 2026 bis 30. April 2027
Bei der Aktion "Schlüsselbund Hallesche Museen" des Museumsnetzwerkes zahlen Besucher:innen 1x den vollen und 11x den reduzierten Eintrittspreis. Zudem erhalten sie in jedem besuchten Museum zusammen mit dem Ticket einen Aufkleber, den sie in eine Sammelkarte mit einem Stadtplan aller Museen einkleben. Wer es geschafft hat, alle Schlüssel zu sammeln, erhält im Mai 2027 den Goldenen Schlüssel des Museumsnetzwerkes, der ein Jahr lang zum kostenlosen Besuch aller beteiligten Museen berechtigt.
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