Gedenkstätte Roter Ochse

Eine Dauerausstellung erinnert an die Gefangenen aus NS- und DDR-Zeiten

Gedenkstätte Roter Ochse

Die 1842 eröffnete Strafanstalt Halle diente der NS-Justiz zur Vollstreckung hoher Haftstrafen. Ab Herbst 1942 wurden zusätzlich auch Todesurteile gegen insgesamt 549 Menschen aus 16 Ländern vollstreckt. Nach der Befreiung im April 1945 wurde sie bis 1950 von der sowjetischen Besatzungsmacht genutzt, bevor sie vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR übernommen wurde. Die 1996 eröffnete Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale) widmet ihre Dauerausstellungen sowie die damit verbundenen Forschungen und pädagogischen Projekte den Opfern politisch motivierter Justiz der Jahre 1933 bis 1945 und 1945 bis 1989.

Am Kirchtor 20, 06108, Halle (Saale)

+49 (0) 345 470 698 337

Mitglied im Museumsnetzwerk Halle

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  • Führung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gemischtes Direktoren-Doppel" (12. Oktober 2022 um 17 Uhr)

Copyright: David Köster