Gedenkstätte Roter Ochse

Lebendiges Erinnern und Mahnen

Gedenkstätte Roter Ochse

Der Name lässt sich nur vage auf das rote Mauerwerk der Gebäude zurückführen. Die Schrecken, die sich hier während der NS-Zeit, später unter sowjetischer Besatzung und zu DDR-Zeiten abspielten, wurden hingegen sorgsam dokumentiert. Neben der Justizvollzugsanstalt Halle (Saale) entstand 1996 die Gedenkstätte „Roter Ochse“. Die Räumlichkeiten, die einst für Häftlingsverwahrung, Hinrichtungen und Vernehmungen dienten, füllt heute eine sensibel inszenierte Dauerausstellung. Auf schweren Metalltafeln arbeitet dieser Ort des Erinnerns und Mahnens ein wichtiges Kapitel hallescher Geschichte auf. Bei Zeitzeugengesprächen, Buchvorstellungen und Vorträgen werden wertvolle Begegnungen geschaffen. 
 

Am Kirchtor 20, 06108, Halle (Saale)

+49 (0) 345 470 698 337

Mitglied im Museumsnetzwerk Halle

Weitere Informationen

Aktion „Schlüsselbund Hallesche Museen“ (1. April 2023 bis 31. März 2024)

Die im Museumsnetzwerk Halle vereinten Museen starten seit dem 1. April 2023 eine Neuauflage der Kampagne „Schlüsselbund Hallesche Museen". Die Aktion gilt für alle Dauer- und Sonderausstellungen der Museen. Dazu erhalten Besucher:innen in jedem besuchten Museum zusammen mit dem Ticket einen Aufkleber, den sie in eine Sammelkarte mit einem Stadtplan aller Museen einkleben. Besucher:innen, die im Aktionszeitraum bis zum 31. März 2024 alle zehn beteiligten Museen besucht und deren Schlüssel-Aufkleber gesammelt haben, erhalten einen „Goldenen Museumsschlüssel", und damit für ein Jahr freien Eintritt in alle Museen des Netzwerks. 

Weitere Informationen hier.

Copyright: David Köster