Gedenkstätte Roter Ochse

Lebendiges Erinnern und Mahnen

Gedenkstätte Roter Ochse

Der Name lässt sich nur vage auf das rote Mauerwerk der Gebäude zurückführen. Die Schrecken, die sich hier während der NS-Zeit, später unter sowjetischer Besatzung und zu DDR-Zeiten abspielten, wurden hingegen sorgsam dokumentiert. Neben der Justizvollzugsanstalt Halle (Saale) entstand 1996 die Gedenkstätte „Roter Ochse“. Die Räumlichkeiten, die einst für Häftlingsverwahrung, Hinrichtungen und Vernehmungen dienten, füllt heute eine sensibel inszenierte Dauerausstellung. Auf schweren Metalltafeln arbeitet dieser Ort des Erinnerns und Mahnens ein wichtiges Kapitel hallescher Geschichte auf. Bei Zeitzeugengesprächen, Buchvorstellungen und Vorträgen werden wertvolle Begegnungen geschaffen. 
 

Am Kirchtor 20, 06108, Halle (Saale)

+49 (0) 345 470 698 337

Mitglied im Museumsnetzwerk Halle macht mit bei der Halle Card

Termine

Öffnungszeiten:

Montag und Freitag: 10:00–14:00 Uhr

Dienstag bis Donnerstag: 10:00–16:00 Uhr

Jedes erste Wochenende im Monat (Samstag & Sonntag)*: 13:00–17:00 Uhr

*Samstags und sonntags findet um 14 Uhr eine Führung durch die Ausstellung statt.

Aktuelles

  • "Gemischtes Direktoren-Doppel": Händel-Haus in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) (20. November 2024)

Weitere Informationen

Mitglied bei der Aktion "Schlüsselbund Hallesche Museen"
1. Mai 2024 bis 30. April 2025

Bei der Aktion "Schlüsselbund Hallesche Museen" des Museumsnetzwerkes zahlen Besucher:innen 1x den vollen und 9x den reduzierten Eintrittspreis. Zudem erhalten sie in jedem besuchten Museum zusammen mit dem Ticket einen Aufkleber, den sie in eine Sammelkarte mit einem Stadtplan aller Museen einkleben. Wer es geschafft hat, alle Schlüssel zu sammeln, erhält im Mai 2025 den Goldenen Schlüssel des Museumsnetzwerkes, der ein Jahr lang zum kostenlosen Besuch aller beteiligten Museen berechtigt.

Weitere Informationen hier.

Copyright: David Köster