Martin Hadelich "Ziegenreiterin" 1970
Die Plastik „Ziegenreiterin“ von Martin Hadelich stand drei Jahrzehnte vor dem Delta Kindergarten im ersten Wohnkomplex und wurde nach dessen Aufgabe als Kindereinrichtung im Jahr 1999 in die Ernst-Abbe-Straße versetzt. Dort stand diese über zwanzig Jahre neben dem Gebäude des Dornröschens. Durch die Veränderungen der letzten Jahre, vor allem die veränderte Wegeführung, war die Plastik nicht mehr gut wahrnehmbar. Mit der Umsetzung der Plastik an den jetzigen Standort rückt diese nun wieder näher an den eigentlichen Aufstellort heran. In der Grünfläche am Gastronom befinden sich schon zwei weitere Plastiken: „Vater und Sohn“ von Rudolf Hilscher und „Afrikanerin mit Kind“ von Gerhard Geyer. Ebenfalls gibt es Strukturwände und das Wandbild „Gaben der Völker“ von Irmela und Martin Hadelich. Die „Ziegenreiterin“ aus dem Jahr 1970 ist die bekannteste Plastik von Martin Hadelich, deshalb befindet sich in Halle auch ein weiteres Exemplar. Im „Grünen Winkel“ an der Oberen Leipziger Straße ist diese in die Gestaltung der Anlagen eingebunden. Weitere Exemplare gibt es in Dessau, Braunsbedra, Schwerin und Wismar. Der Dessauer Künstler Martin Hadelich schuf vor allem in den 1960er-Jahren große Figuren und spezialisierte sich am 1970 auf Kleinplastiken und die Umsetzung von Wandbildern, diese in Zusammenarbeit mit seiner Frau Irmela. Das nun benachbarte Wandbild „Gaben der Völker“ aus dem Jahr 1968 gilt als die größte Arbeit des Künstlerpaars.
Grünfläche am Gastronom, 06124, Halle (Saale)
