Karl Voigt, Heinrich-Heine-Felsen, 1956
Der Heinrich-Heine-Felsen ist ein freistehender Fels am Rande des Heine-Parks und unmittelbar am Riveufer. Er wurde 1956 auf Vorschlag des Kulturbundes zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands Heinrich-Heine-Felsen benannt. Auf der Südseite ist eine von Karl Voigt geschaffene Gedenktafel für den Dichter angebracht. Es ist nicht die einzige Gedenkstätte, die in Halle für Heine errichtet wurde. Neben dem Felsen sowie dem Heine-Park befindet sich in der Altstadt auf dem Hauptcampus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das Heinrich-Heine-Denkmal des halleschen Bildhauers Jens Bergner. Zudem sind eine Straße und eine Schule nach ihm benannt. Sein Gedicht »Zu Halle auf dem Markt« (1827) zeigt die enge Bindung des Schriftstellers zur Saalestadt. Christian Johann Heinrich Heine (1797–1856) gehört international zu den bekanntesten deutschen Dichtern. Vom Bildhauer Karl Voigt stammt auch die „Schwimmerin“ im Nordbad und das Denkmal für Juri Gagarin an der Vogelweide.
Riveufer 11, 06114, Halle (Saale)
